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So erkennen Sie verdächtige Korrespondenz von Arbeitgebern

Da Jobsuchende zunehmend digital mit zukünftigen Arbeitgebern kommunizieren, sollten sie die Anzeichen von verdächtigen Aktivitäten erkennen können, wenn Jobs von Arbeitgebern beworben und ohne vorheriges persönliches Kennenlernen vergeben werden. Die folgenden Anzeichen sind häufig ein Hinweis darauf, dass ein vermeintlicher Arbeitgeber betrügerische Absichten verfolgt:

Die Nachrichten werden über eine generische E-Mail-Domain gesendet.

Seriöse Recruitingnachrichten werden über eine E-Mail-Adresse versendet, die direkt dem Unternehmen zugeordnet ist, nicht von einem Gmail- oder Yahoo-Konto. Sehen Sie sich die E-Mail-Adresse genau an. Wurde der Name des Unternehmens richtig geschrieben und dargestellt? Betrüger erstellen unter Umständen ähnlich aussehende E-Mail-Domains, um Jobsuchende hinters Licht zu führen.

Der Arbeitgeber ist bei einer Websuche schwer zu finden.

Unternehmen sollten problemlos im Netz zu finden und mit einer Anschrift, einer Telefonnummer oder einem Social-Media-Profil verknüpfbar sein.

Der Arbeitgeber möchte nur über Apps wie WhatsApp, Google Hangouts oder Telegram mit Ihnen kommunizieren.

Die Kommunikation sollte über offizielle Kanäle wie persönliche Treffen, Telefonanrufe oder E-Mails über eine offizielle Unternehmensdomain erfolgen. Auf diese Weise können Jobsuchende leichter feststellen, ob ein Stellenangebot für einen vermeintlichen Traumjob auch hält, was es verspricht.

Der Arbeitgeber bittet Sie um wichtige personenbezogene Daten wie eine Kopie Ihres Führerscheins, eine Kreditauskunft, Ihre Bankdaten oder Ihre Sozialversicherungsnummer.

Geben Sie unter keinen Umständen personenbezogene Daten über das Internet an potenzielle Arbeitgeber weiter, vor allem, wenn Sie sie noch nie persönlich getroffen oder am Telefon gesprochen haben und noch keinen Arbeitsvertrag unterzeichnet haben.

Der Arbeitgeber kann nur schlecht in der Arbeitssprache kommunizieren.

Personaler beherrschen Ihre Sprache in der Regel fließend. Bei häufigen Grammatikfehlern, falschen Schreibweisen oder unüblichen Wörtern sollten Ihre Alarmglocken läuten.

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